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Herzrhythmusstörungen (Arrhythmien)

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Therapie

Die Behandlung von Herzrhythmusstörungen richtet sich prinzipiell nach der jeweiligen Grunderkrankung. Der Arzt muss zunächst entscheiden, ob Aussicht besteht, dass mit der Behandlung der Grunderkrankung auch die Herzrhythmusstörungen in ausreichendem Maße beeinflusst werden können.
Daneben stehen aber auch spezielle Medikamente zur Bekämpfung der Rhythmusstörungen zur Verfügung, so genannte Antiarrhythmika, wie Natrium-Antagonisten, Beta-Blocker, Kalium- und Calcium-Antagonisten.
Teilweise sind Medikamente aber auch wirkungslos, sodass andere Maßnahmen ergriffen werden müssen. Beim Kammerflimmern zum Beispiel, der bei weitem gefährlichsten und lebensbedrohlichsten Form der Arrhythmien, schlägt das Herz mit rasender Geschwindigkeit bis zu 500mal in der Minute. Dadurch ist kein Blutfluss mehr möglich, und wegen der unterbrochenen Blutversorgung des Gehirns wird der Patient schon nach wenigen Sekunden bewusstlos. Mit einem sofort eingesetzten Defibrillator wird versucht, das Herz durch Stromstöße zu einem normalen Schlagrhythmus anzuregen.
Bei allen ständig oder wiederholt auftretenden Formen der so genannten supraventrikulären oder ventrikulären Bradykardie hilft langfristig nur die Implantation eines Herzschrittmachers.
Schwer Verlag GmbH, Medizin und Naturwissenschaften Aktualisierung: 10.09.2003
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