Die Paget-Krankheit (Morbus Paget)
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Prognose
Grundsätzlich hat der Morbus Paget eine gute Prognose. Die Lebenserwartung wird durch die Erkrankung nicht oder kaum verkürzt. Durch die modernen Behandlungsverfahren bleibt den Betroffenen das Schicksal einer schweren Behinderung weitgehend erspart.
Kommt es doch zu Knochenverformungen, so können daraus Gelenkschäden resultieren. Knochenbrüche sind nicht selten, diese heilen jedoch gut. Beschwerden können auch durch das Einklemmen (Kompression) von Nerven entstehen. Auch Schwerhörigkeit bis hin zur Taubheit ist möglich.
In weniger als 1 % der Fälle bildet sich aufgrund des krankhaften Knochenumbaus ein bösartiges Knochensarkom. Ein Sarkom ist eine bösartige Geschwulst, die meist vom Bindegewebe ausgeht. Besteht Verdacht auf diese Entartung, muss eine Probe aus dem Knochen entnommen und unter dem Mikroskop (histologisch) untersucht werden.
Viele Fälle von Morbus Paget verlaufen jedoch über Jahrzehnte völlig oder fast symptomfrei.
Wenn es im Verlauf der Erkrankung zu Knochenbrüchen, zur Zerstörung von Gelenken oder zu neurologischen Komplikationen kommt, können auch orthopädisch-chirurgische Eingriffe notwendig werden (z.B. Gelenkersatz).
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