Ein starkes Immunsystem ist immer noch der beste Schutz vor Husten, Schnupfen & Co. – und hilft im Falle des Falles, schneller gesund zu werden. Eine gesunde Lebensweise, ausgewogene Ernährung und natürliche Mittel helfen dabei.
Abhärten und fit machen
Wenn's draußen stürmt und schneit, möchte man sich am liebsten drinnen verkriechen, um sich ja nichts "einzufangen". Aber das sollten Sie lieber nicht tun.
Besser ist es, sich abzuhärten. Dazu gehört auf jeden Fall, dass Sie täglich nach draußen gehen, auch bei "Sauwetter". Bewegung an der frischen Luft tut dem Immunsystem gut, eine halbe Stunde am Tag spazieren gehen sollte das mindeste sein.
Danach sollten Sie sich drinnen wieder gut aufwärmen: "Eisfüße" bekämpft man z.B. gut mit einem ansteigenden Fußbad, z.B. mit Rosmarinzusatz, um den Kreislauf anzuregen. Warme Füße kommen übrigens auch der Abwehr in den Schleimhäuten zugute.
Durch Wechselduschen (warm anfangen, kalt aufhören) bereiten Sie Ihren Körper auf den Warm-Kalt-Wechsel vor. Für den Anfang können Sie es ja einmal mit wechselwarmen Armbädern probieren – im Waschbecken oder einer Armbadewanne aus der Apotheke.
Die wechselwarme Anwendung schlechthin ist die Sauna. Viele Menschen nutzen sie im Winter als Ersatz für das regelmäßige Joggen im Wald.
Es spricht übrigens nichts dagegen, mit einer beginnenden Erkältung in die Sauna zu gehen. Nur bei entzündlichen Erkrankungen (Mittelohrentzündung, entzündliches Rheuma, Mandelentzündung) sollten Sie sie meiden: Die Entzündungen können verstärkt werden.
Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob die Sauna gut für Sie ist, sollten Sie vorsichtshalber Ihren Arzt fragen.