Die erste Zeit mit dem Kind
Die Fähigkeit, Eltern zu sein, ist nicht angeboren, sondern ein Prozess des Lernens und der Anpassung. Und auch das Neugeborene lernt mit jedem Tag hinzu. In den ersten Monaten dominieren allerdings oft Schreien und schlaflose Nächte.
Anzeige
Die Zeit nach der Entbindung
In den ersten Tagen nach der Geburt beginnt für die Mutter eine neue Zeit. Sie muss mit körperlichen und seelischen Umbrüchen fertig werden. Für die meisten Mütter sind die ersten vier bis sechs Wochen mit dem Baby eine Herausforderung an Nerven und Energie.
So überfällt viele Mütter nach der Geburt eine merkwürdige, gedrückte Stimmung. Das Baby bringt die Gefühle durcheinander und eine große Anzahl an Hormonen ist nach der Geburt plötzlich „arbeitslos“.
Dieser Baby-Blues ist völlig normal, auch wenn der Mutter Gedanken durch den Kopf gehen, die sie erschrecken. So entsteht häufig eine plötzliche Angst vor dem Stillen. Oder die Angst, keine gute Mutter zu sein, übernimmt die Oberhand.
Bei einigen Müttern wird aus dem Baby-Blues eine Wochenbettdepression (auch postnatale Depression genannt). Diese ist ernst zu nehmen und sollte mit fachlicher Hilfe gelöst werden.
Schlaflose Nächte: meist nur am Anfang
Zu den nervigsten Umständen am Anfang gehören die Nächte. Das Baby braucht jede Nacht seine Still- oder Flaschenmahlzeiten und meist auch eine frische Windel.
Am Anfang sind nachts noch zwei bis drei solcher Aktivitäten angesagt, später müssen die Eltern nur noch einmal aufstehen. Und nach einigen Monaten schläft das Baby dann durch!
Wann dies der Fall ist, ist allerdings von Baby zu Baby unterschiedlich. Gesichert ist nur, dass der Schlafrhythmus des Kindes bis zum 6. Monat biologisch gesteuert wird, also nach den Grundbedürfnissen. Erst danach ist er eine Folge von Gewohnheiten.
vorherige Seite
1
2
3
4
nächste Seite
Ähnliche Artikel
|