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Stillen, Flasche oder Gläschen?

Foto: bilderbox.com
In den ersten Lebensmonaten wird allgemein das Stillen empfohlen. Muttermilch gilt als die optimale Ernährung. Später gibt es mehr und mehr Brei. Einige Nährstoffe sollten aber schon während der Stillzeit zusätzlich zugeführt werden.
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Die Muttermilch

Nach einer Zeit, in der künstliche Säuglingsnahrung bevorzugt wurde, ist das Stillen wieder populär geworden. Dafür gibt es gute Gründe.
Muttermilch hat zahlreiche Vorteile: Sie ist keimfrei, hat die richtige Temperatur, muss nicht extra angerührt werden, kostet nichts, liefert einen "Nestschutz" gegen Infektionen und enthält (fast) alle notwendigen Nährstoffe in einer Form, die der Verdauung des Säuglings angepasst ist.
Insbesondere der Eiweiß- und Fettgehalt entspricht den Bedürfnissen des Babys. Dazu kommen Milchzucker (sowie die zu deren Verdauung notwendige Laktase) und andere Mehrfachzucker, die für eine gesunde Darmflora und damit das Immunsystem wichtig sind.
Der hohe Fettgehalt ist wichtig, da der Säugling in den ersten Lebensmonaten viele Kalorien braucht, aber nur relativ geringe Nahrungsmengen zu sich nehmen kann. Im Verlauf der Stillzeit steigt der Fettgehalt sogar an, um den Energiebedarf des Babys zu decken.
Untersuchungen zeigen, dass Kinder, die in den ersten sechs Lebensmonaten gestillt werden, weniger häufig an Allergien leiden. Auch für die Entwicklung des Gehirns scheint Muttermilch das beste zu sein. In Untersuchungen zeigten gestillte Kinder einen höheren IQ.
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