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Untersuchungen und Impfungen

Foto: bilderbox.com
Im ersten Lebensjahr werden sechs Untersuchungen empfohlen (die erste direkt nach der Geburt), bis zum Schulalter kommen drei weitere hinzu. Mit den Untersuchungen sollten Impfungen gegen gefährliche Infektionskrankheiten verbunden werden.
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Die ersten drei Monate

Die Früherkennungs-Untersuchungen werden mit U1 bis U9 bezeichnet. Die U1 wird unmittelbar nach der Geburt durchgeführt.
Der Arzt beurteilt Atmung, Puls, Grundtonus (Muskelspannung), Aussehen (vor allem die Hautfarbe) und Reflexauslösbarkeit (APGAR-Test). Auch Wiegen, Messen und eine Untersuchung des Nabelschnurblutes gehören zur U1.
Mitte der ersten bis Mitte der zweiten Lebenswoche findet dann der erste vollständige Check-up statt, die U2. Dafür wird auch Blut entnommen, um mögliche angeborene Stoffwechselstörungen oder andere Erkrankungen zu erkennen.
Weitere Untersuchungen betreffen unter anderem mögliche Fehlstellungen der Hüfte. Diese betreffen etwa drei Prozent der Kinder, Mädchen häufiger als Jungen. Je früher Fehlstellungen erkannt und behandelt werden, desto besser ist der Erfolg.
Der Arzt wird zum Zeitpunkt der U2 mit der Mutter über die Gabe von Vitamin D zur Rachitisprophylaxe und Fluorid für die Zahnentwicklung sprechen.
In der vierten bis sechsten Lebenswoche sollte das Kind zur U3 gebracht werden. Dann geht es um Größe, Gewicht, mögliche Hüftfehlstellungen, Reflexe und Sinneswahrnehmungen sowie die allgemeine Entwicklung und Befindlichkeit.
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