Grillen: das beliebte Spiel mit dem Feuer
Wenn die Tage länger und wärmer werden, sitzen die Deutschen schon wie auf glühenden Kohlen: Die Grill-Saison beginnt. Hier erfahren Sie, was Sie beachten sollten, damit das heiße Vergnügen auch ein gesundes wird.
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Beliebtes Vergnügen
Die repräsentative "Kraft Grill-Studie 2004" hat ergeben, dass 80 Prozent der Deutschen regelmäßig grillen. In Süddeutschland ist das Brutzeln beliebter als im Norden und – wen wundert's – Männer grillen lieber als Frauen.
"Intensivgriller" (11 Prozent) fachen gar mindestens einmal in der Woche die Glut an. Damit ist das Grillen eine der beliebtesten Freizeitbeschäftigungen.
Das Duft- und Geschmacks-Erlebnis in der Gemeinschaft mit Familie und Freunden steht dabei im Vordergrund. Über die gesundheitlichen Aspekte des Grillens macht man sich in der Regel kaum Gedanken.
Wie wär?s mal mit Fisch oder Gemüse?
Bei der Auswahl des Grillgutes stehen bei den Deutschen Fleisch und Wurst an erster Stelle, Fisch und Geflügel folgen weit abgeschlagen (unter 20 Prozent). Nach Gemüse braucht man kaum zu fragen.
Aber warum soll man nicht einmal die "Grill-Besetzungsliste" ergänzen? Einen Versuch ist es auf jeden Fall wert. Man muss nur daran denken, dass man fettarmes Grillgut in Alufolie einwickelt, damit es schön im eigenen Saft garen kann. Das schützt auch wichtige Nährstoffe.
Als gesundes vegetarisches Grillgut bieten sich z.B. Kartoffeln und Maiskolben an. Auch Paprika, Champignons, Zucchini, Auberginen und Tomaten sind eine echte Bereicherung auf dem Rost. Obst-Fans können Bananen, Ananas oder Äpfel grillen.
Wenn man das Fleisch eher mager auswählt, senkt man die Gefahr, dass Fett in die Glut tropft und zu schädlichen Stoffen verbrennt.
Nicht für den Grill (und die Pfanne) geeignet sind dagegen gepökelte Fleisch- oder Wurstwaren. Durch das in ihnen enthaltene Nitritpökelsalz entstehen bei hohen Temperaturen gesundheitsschädliche Nitrosamine.
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