Nasensprays richtig anwenden!
Wenn die Nase durch eine Entzündung der Schleimhäute verstopft ist, wird vielfach ein Nasenspray eingesetzt. Das ist durchaus eine richtige Maßnahme, da die Sprays die Schleimhäute abschwellen lassen. Doch es gibt einiges beim Gebrauch zu beachten.
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Schnelle Hilfe
Eine Infektion der oberen Atemwege gehört zu den häufigsten Infektionskrankheiten des Menschen. Die Folgen der meist viralen Infektion sind stark entzündete Schleimhäute des Nasen-Rachen-Raumes.
Dazu kommt eine vermehrte Absonderung von Schleim in den entzündeten Atemwegen. Eine verstopfte Nase ist jedoch eine, wenngleich unangenehme, so aber natürliche Reaktion des Körpers.
Die Aufgabe der Nasenschleimhaut ist es, Reizstoffe oder Krankheitserreger nicht in den Körper gelangen zu lassen. Dies wird verhindert, indem die Schleimhaut anschwillt.
Nasensprays oder Nasentropfen können dann hilfreich sein, um eine Nasenatmung zu erleichtern. Sie sollten jedoch nur in der Akutphase einer Erkältung und dann längstens zehn Tage angewandt werden.
Der abschwellende Wirkstoff, oft ist es Xylometazolin, sorgt allerdings auf Dauer für eine Austrocknung der Nasenschleimhaut, was dem Patienten wiederum das Gefühl gibt, eine verstopfte Nase zu haben. Im Gegenzug wird wieder ein Nasenspray eingesetzt - und ein Teufelskreis der Abhängigkeit beginnt.
Grundsätzlich gilt, dass Patienten, die das Gefühl haben, ohne Nasenspray nicht mehr frei atmen zu können, das Spray absetzen und einen Arzt aufsuchen sollten.
Diese Nebenwirkung ist den Medizinern schon längst ein Dorn im Auge. Eine Kombination des abschwellenden Wirkstoffs mit dem Hautvitamin Dexpanthenol bietet Abhilfe.
Dexpanthenol wirkt entzündungshemmend und schützt die Nasenschleimhaut vor dem Austrocknen. Außerdem beschleunigt es die Wundheilung und beugt der lästigen Borkenbildung vor.
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