Herz ist Trumpf
Von Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind Frauen heute ebenso häufig betroffen wie Männer. Herzinfarkte bei Frauen sind längst keine Seltenheit mehr.
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Gefäßerkrankungen
Am stärksten gefährdet sind Frauen nach der Menopause, wenn die gefäßschützende Wirkung des Östrogens wegfällt.
Weitere Risikofaktoren: Rauchen (besonders in Kombination mit der Einnahme der Antibabypille), Übergewicht, starker Stress und Bluthochdruck. Vor allem letzterer wird häufig unterschätzt und bagatellisiert - zu Unrecht!
Bluthochdruck - der größte Feind der Blutgefäße
Beim gesunden Menschen wird das Blut vom Herzen in alle Organe des Körpers gepumpt. Ständiger Ausgleich sorgt für den optimalen Versorgungsdruck.
Sind die Blutgefäße durch Ablagerungen verengt, versucht das Herz, die Engpässe durch stärkere Pumparbeit auszugleichen, wodurch die Blutdruckbelastung zunimmt.
Das Tückische: Da Bluthochdruck zunächst kaum Beschwerden verursacht, wird er oft erst erkannt, wenn die Gefäße bereits massiv geschädigt sind. Lassen Sie es nicht so weit kommen!
- Kontrollieren Sie regelmäßig Ihren Blutdruck, besonders dann, wenn Sie Diabetikerin sind.
- Reduzieren Sie Übergewicht und achten Sie auf eine ausgewogene Ernährung mit wenig tierischem Fett und viel Obst und Gemüse.
- Wenn Sie rauchen: Versuchen Sie unbedingt, damit aufzuhören.
- Meiden Sie nach Möglichkeit Dauerstress und sorgen Sie für Ausgleich, am besten durch Bewegung.
Sollten bei Ihnen aus unerklärlichen Gründen Atemnot, Übelkeit, Schmerzen im Oberbauch oder Engegefühle im Brustkorb mit ausstrahlenden Schmerzen auftreten, gehen Sie sicherheitshalber sofort zum Arzt.
Aktualisierung: 08.07.2005
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