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Safer Sex: nach wie vor wichtig!

Foto: PhotoDisc
In den 80er Jahren, als Aids neu war und große Kampagnen liefen, wusste jeder: Safer Sex ist auch für mich persönlich wichtig. Doch heutzutage ist das Risikobewusstsein abgeebbt: Sexuell übertragbare Krankheiten breiten sich wieder aus.
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Angst vor HIV schwindet

Die Medizin hat seit den 80er Jahren große Fortschritte gemacht. Früher war eine HIV-Infektion gleichbedeutend damit, dass man relativ schnell an Aids erkrankte und bald daran starb.
Inzwischen ist eine HIV-Infektion zwar nicht heilbar, aber behandelbar. Antivirale Medikamente können das Virus eine gewisse Zeit unter Kontrolle halten. Eine HIV-Infektion ist im Bewusstsein vieler Menschen (fast) eine chronische Krankheit, vergleichbar mit Diabetes oder Rheuma.
Gleichzeitig hat die Politik die Ausgaben für Anti-Aids-Kampagnen in den letzten Jahren deutlich heruntergefahren. Der Slogan "Gib Aids keine Chance" ist für viele fast schon Nostalgie.
Für viele Jugendliche ist er sogar völlig unbekannt. Derzeit wächst eine Generation auf, die zum Teil sehr früh sexuelle Erfahrungen macht - und dabei sehr schlecht aufgeklärt ist. Das zeigt sich u.a. durch eine Zunahme von Teenagerschwangerschaften.
Auch die Häufigkeit von sexuell übertragbaren Krankheiten nimmt seit einigen Jahren zu. Das betrifft nicht nur HIV/Aids, sondern auch andere "Lustseuchen" wie z.B. Syphilis.
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