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Durchatmen trotz Heuschnupfen

Foto: Klosterfrau Gesundheitsservice
Lange hat er auf sich warten lassen, aber jetzt kommt er doch: der Frühling. Damit hat auch wieder die Leidenszeit der Pollenallergiker begonnen. Mit neuen und auch bewährten Therapien ist Hilfe möglich.
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Immunsystem auf Abwegen

Bei einer Allergie wendet sich das Immunsystem gegen harmlose Fremdstoffe wie Pollen, Milbenkot, Tierhaare oder Nahrungsmittel. Es leitet eine Entzündungs- und Abwehr-Reaktion ein, um den vermeintlichen Feind zu bekämpfen.
Diese allergische Reaktion wird durch den Botenstoff Histamin angestoßen und tritt dort auf, wo der Körper mit dem Allergen in Berührung kommt. Bei einer Pollenallergie sind dies die Schleimhäute in Nase und Augen, aber auch die tieferen Atemwege können betroffen sein.
Die Behandlung des Heuschnupfens findet daher auf drei Ebenen statt:
  • Meiden der allergieauslösenden Pollen
  • Linderung der akuten Allergie-Symptome
  • Normalisierung der Immunreaktion.
Aktiv bei einer allergischen Reaktion sind die IgE-Antikörper des Immunsystems. Sie haben eigentlich die Aufgabe, Wurminfektionen zu bekämpfen. Da diese aber hier zu Lande selten geworden sind, werden die IgE-Antikörper "arbeitslos".
Die Allergie ist also, so die Wissenschaft, eine Art "Arbeitsbeschaffungsprogramm" des Immunsystems. Dafür spricht z.B. die Tatsache, dass Kinder, die eine Wurminfektion erlebt haben, seltener unter Allergien leiden.
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