Schnarchen macht krank
Für die Bettgenossin ist Schnarchen eine Ruhestörung - oft eine sehr massive. Für den Schnarcher selbst kann es allerdings richtig gefährlich werden: Depressionen, Tagesmüdigkeit, Unfälle und sogar Schlaganfall sind mögliche Folgen.
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Was ist Schnarchen?
Grundproblem beim Schnarchen ist eine Verengung der oberen Atemwege. Die Betroffenen müssen kräftiger einatmen, um den erhöhten Luftwiderstand zu überwinden.
Dabei entstehen Turbulenzen im Luftstrom - und diese wiederum versetzen das Gaumensegel in Schwingungen: Es entsteht das typische Schnarchgeräusch.
Die Lautstärke des "Sägens" kann Werte über 90 Dezibel erreichen - das entspricht einem aufdrehenden Motorrad oder LKW und ist 16 Mal lauter als der erlaubte Verkehrslärm in Wohngebieten.
Für etwaige Zimmergenossen ist das Schnarchen ein wahrer Terror. Jede siebte Ehe, so schätzen Experten, scheitert am Schnarchen eines Partners.
Und: Ja, Schnarchen ist eine "Männerkrankheit". Männer schnarchen doppelt so oft wie Frauen. Die Häufigkeit steigt mit zunehmendem Alter. Im Alter über 60 schnarchen drei von fünf Männern - aber auch zwei von fünf Frauen.
Übrigens werden Frauen durch schnarchende Partner leichter im Schlaf gestört, und sie verhalten sich rücksichtsvoller: Sie stoßen "ihren Schnarcher" nur leicht an, oder verlassen gleich das Schlafzimmer - Männer wecken eine schnarchende Partnerin oft rigoros auf.
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