Kopfschmerz - Symptom oder Krankheit?
Schmerzen im Kopf hat jeder von Zeit zu Zeit. Oft sind sie ein Warnzeichen für ein zugrunde liegendes Problem. Doch manchmal ist der Kopfschmerz auch selbst eine Krankheit - die richtig erkannt und behandelt werden muss.
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Was ist der Grund?
Kopfschmerzen sind vermutlich die häufigste Begleiterscheinung von Gesundheitsstörungen. Sie zeigen an, dass es dem Gehirn irgendwie nicht gut geht.
Schmerzen im Bauch oder im Bewegungsapparat treten nur dann auf, wenn dort auch tatsächlich etwas nicht stimmt, doch zu Kopfschmerz kann es auch dann kommen, wenn das Problem eigentlich ganz woanders im Körper liegt oder den gesamten Organismus betrifft.
Oft sagen die Begleitumstände schon viel darüber aus, was die Ursache der Pein ist. Kopfschmerz kann z.B. verursacht werden durch:
- eine Vergiftung - dazu gehört auch der "Kater"
- eine Infektion, z.B. grippaler Infekt, Influenza, Nebenhöhlenentzündung
- einen Mangel an Flüssigkeit
- einen zu niedriger Blutzuckerspiegel, wenn man zu lange nichts gegessen hat
- Sauerstoffmangel durch schlechte Luft
- Stress und Überanstrengung
- Zug am Kopf, z.B. zu straff gebundene Frisur
- Druck auf den Kopf, z.B. enge Mütze oder enger Helm
- einen Sonnenstich oder einen Hitzschlag
- eine Verletzung des Kopfes, z.B. Gehirnerschütterung
- eine Nebenwirkung von Medikamenten.
Liegt eine solche Ursache vor, vergeht der Kopfschmerz von alleine, wenn der Auslöser aus der Welt ist. Es kann aber auch ernstere Gründe für Kopfschmerz geben, von Bluthochdruck über Verspannungen bis hin zu Migräne und Clusterkopfschmerz.
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