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Vitamin B2: Vitalstoff und Heilmittel

Foto: bilderbox.com
Vor allem durch Milch und Milchprodukte ist die Versorgung mit Riboflavin (Vitamin B2) hier zu Lande weitgehend sichergestellt. Doch in manchen Situationen, z.B. Schwangerschaft, viel Sport oder Migräneneigung, reicht die Nahrung nicht aus.
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Gelb und gesund

Vitamin B2 wird in der Wissenschaft als Riboflavin (manchmal auch als Lactoflavin) bezeichnet. Es wurde erstmals aus Eiern isoliert und hat im reinen Zustand eine gelbe Farbe.
Aufgrund dieser Farbe ist Riboflavin auch als Lebensmittelfarbstoff im Gebrauch, und zwar unter der Nummer E 101. Unter der Bezeichnung E 101a findet sich Riboflavin-Phosphat, das im Körper ebenfalls eine Vitamin-Wirkung hat.
E 101 bzw. E 101a wird z.B. zum Färben von Süßigkeiten, Mayonnaise, Käse, Gebäck und Suppen verwendet. Auch bei hohen Dosen sind keine unerwünschten Wirkungen bekannt.
Riboflavin ist ein Baustein von Coenzymen, die im Energiestoffwechsel wichtige Funktionen erfüllen. Außerdem spielt es eine Rolle beim Abbau von Stoffwechselprodukten.
Durch die enge Kopplung an den Energieverbrauch orientieren sich die Zufuhrempfehlungen am Kalorienumsatz. Dabei gilt: Man sollte täglich mindestens 0,6 mg pro 1.000 Kalorien aufnehmen, jedoch nicht weniger 1,2 mg (auch bei einer strengen Diät).
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt täglich ca. 1,5 mg für Männer, 1,2 mg für Frauen, 1,5 mg für Schwangere ab dem vierten Monat und 1,6 mg für Stillende.
Unterhalb dieser Zufuhr sind Mangelerscheinungen zu erwarten. Bei einem höheren Kalorienumsatz durch Fieber, Sport oder schwere Arbeit braucht man entsprechend mehr.
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