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Calcium - nicht nur für die Knochen

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Tipps für die Calciumversorgung

Mit einem halben Liter Milch oder 50 g Käse kann man schon etwa die Hälfte des täglichen Calciumbedarfs (ca. 1.000 mg) decken. Die andere Hälfte kommt bei einer ausgewogenen Mischkost in der Regel ohne große Probleme zusammen.
In Europa sind etwa 25 Prozent der Bevölkerung von Lactoseintoleranz betroffen, d.h. sie vertragen den Milchzucker nicht (oder nur in geringen Mengen). Milch und Milchprodukte, die noch Lactose enthalten, fallen dann als Calciumlieferanten aus.
Hier bieten sich Hartkäse-Sorten an, die keine (oder nur wenig) Lactose enthalten. In Parmesan, Emmentaler oder Gouda ist der Mineralstoff 7- bis 10-fach so hoch konzentriert wie in Milch - dementsprechend weniger braucht man davon.
Vor allem Vegetarier, Schwangere und Stillende, Senioren und Menschen mit Erkrankungen, die sich negativ auf den Calciumhaushalt auswirken, sollten die Verwendung von Calciumpräparaten in Betracht ziehen. Lassen Sie sich dazu am besten von uns in Ihrer Apotheke beraten.
  • Hochwertige und preisgünstige Calciumpräparate gibt es z.B. aus der Serie gesund Leben.
Patienten, die Medikamente wie etwa Marcumar einnehmen müssen oder die von Schilddrüsen- oder Nierenerkrankung betroffen sind, sollten die Einnahme von Calcium mit ihrem Arzt absprechen.
Dagegen ist die Angst vor einer "Arterienverkalkung" durch eine erhöhte Calciumzufuhr unbegründet: Die gefürchteten Ablagerungen in den Gefäßen bestehen vor allem aus Fett- und Eiweißstoffen, nicht aus Kalk.
IFEMEDI, Institut für ernährungsmedizinische Information Aktualisierung: 14.03.2008
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