Calcium - nicht nur für die Knochen
Bekannt ist der Mineralstoff vor allem als Hauptbestandteil von Knochen (und Zähnen). Doch Calcium hat im Körper noch weitere lebenswichtige Aufgaben. Deshalb sollte man immer auf eine gute Versorgung achten.
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Baustoff des Lebens
Calcium ist das fünfthäufigste chemische Element der Erdkruste. Da lag es nahe, dass sich die Evolution dieses Mineral als Baustoff "ausgesucht" hat: Die Pflanzen nutzen es für die Blätter, Muscheln für ihre Schalen und Wirbeltiere für ihr Skelett.
Der Körper eines Erwachsenen enthält 1 - 1½ kg. Davon sind 99 Prozent in den Knochen und Zähnen gebunden, in Form von so genanntem Hydroxylapatit, dessen chemische Formel Ca5(PO4)3(OH) lautet.
Das restliche eine Prozent ist im Blut und in den Zellen gelöst. Der Körper stellt durch das Zusammenspiel mehrerer Hormone sicher, dass sich der Gehalt an Calcium im Blut immer innerhalb enger Grenzen bewegt.
Sinkt der Calciumspiegel ab, wird Calcium aus den körpereigenen Speichern gelöst - und diese Speicher sind die Knochen. So kann der Körper einen Calcium-Mangel kurzzeitig überbrücken. Auf Dauer geht dies jedoch zu Lasten der Knochenfestigkeit.
Gleichzeitig wird eine Bestimmung des Calciumspiegels im Blut kaum eine Abweichung geben - ist also ungeeignet, um etwas über die Versorgung des Körpers mit dem Mineralstoff auszusagen.
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