Rinde, Blätter, Blüten, Früchte und Holz werden traditionell in der Pflanzenheilkunde eingesetzt. Als Tee, als Extrakt zum Einnehmen oder als Essenz für Bäder leisten Bäume also beste Dienste. (Funk Uhr 6.2.09, S. 22/23)
Von Ahorn bis Eibe
Die Gerbstoffe in den Blättern des Ahornbaumes wirken abschwellend und kühlen juckende Insektenstiche. Gegen die Nachwirkungen einfach frische Blätter in den Händen und zwischen den Fingern zerreiben und auf die Haut legen.
Birkenblätter wirken wassertreibend und helfen als Tee zubereitet gegen Blasenbeschwerden. Man gibt zwei EL getrocknete Blätter auf einen Viertelliter Wasser und trinkt etwa drei Tassen pro Tag. Nicht anwenden in der Schwangerschaft oder bei verminderter Nierentätigkeit.
Chinarinde fördert die Bildung von Magensaft. Bei Verdauungsbeschwerden einen TL getrocknete Rinde (aus der Apotheke) mit einer Tasse kochendem Wasser übergießen und zehn Minuten ziehen lassen. Nach dem Essen trinken.
Aus der Rinde des Eibenbaums wird seit einigen Jahren der Wirkstoff Paclitaxel gewonnen. Er soll das Wachstum von bösartigen Tumoren hemmen und dient daher als Grundlage für ein Medikament gegen Brustkrebs und einige Hautkrebsarten.