Menopause sanft unterstützen
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Rotklee & Wilde Yamswurzel
Die Blüten des Rotklees (Trifolium pratense) enthalten die Pflanzenhormone Genistein und Daidzein. Sie unterscheiden sich so von den Isoflavonen in Soja, dass ein direkter Vergleich nicht möglich ist. Trotzdem entfalten sie eine östrogenartige Wirkung, da sie sich an die menschlichen Östrogenrezeptoren binden.
Die Wirkung von Rotklee gegen Wechseljahrsbeschwerden ist nachgewiesen, jedoch sind die Präparate in Deutschland nur als Nahrungsergänzungsmittel zugelassen. Bezüglich der Tumorförderung gilt für Rotklee das gleiche wie für Soja.
Bis zu 2 % des Saponin-Wirkstoffs Diosgenin enthält die Wilde Yamswurzel (Discorea villosa). Der Stoff ist dem weiblichen Gelbkörperhormon Progesteron chemisch sehr ähnlich. Aus dieser Hormonvorstufe wird bioidentisches Progesteron hergestellt.
Es gibt keine gesicherten Aussagen zur langfristigen Wirksamkeit und möglichen Nebenwirkungen von Präparaten mit Wilder Yamswurzel. Jedoch belegen Studien aus den USA und Japan offenbar die Wirkung. In Deutschland sind Yamsprodukte als Nahrungsergänzungsmittel erhältlich.
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