Efeu: Arzneipflanze des Jahres 2010
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Entscheidend ist die Verarbeitung
Neben der Herkunft der Efeublätter, die für den Extrakt verwendet werden, ist auch die Art der Weiterverarbeitung entscheidend für die Wirksamkeit. Die Inhaltsstoffe werden mit Hilfe eines Alkohol-Wasser-Gemisches aus dem getrockneten Blattmaterial extrahiert und der Alkohol anschließend wieder entfernt.
Das so verbleibende Konzentrat durchläuft einen speziellen Trocknungsprozess und wird danach zu Saft, Tropfen, Zäpfchen, Tabletten oder Brausetabletten weiterverarbeitet.
Als Tee hat Efeu - wie bereits erwähnt - keine Bedeutung. Fertigpräparate, die in der Apotheke erhältlich sind, enthalten die wirksamen Inhaltsstoffe des Efeus in immer gleicher Menge und hoch konzentriert. Nebenwirkungen sind von diesen Mitteln nicht bekannt.
Im Gegensatz zur historisch überlieferten Verwendung von Efeu bei Durchfall, Menstruationsbeschwerden, Kopf-, Zahn- oder Ohrenschmerzen beim griechischen Arzt Dioskurides (1. Jh. n. Chr.), wird der Extrakt heute allein bei akuten Entzündungen der Atemwege sowie bei chronisch-entzündlichen Bronchialerkrankungen eingesetzt.
IFEMEDI, Institut für ernährungsmedizinische Information
Aktualisierung: 15.02.2010
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