Zuckergetränke schädigen Blutzucker und Herz
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Ausreichendes Trinken ist für Klein und Groß wichtig, um leistungsfähig zu bleiben. Die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin, der Koletzko angehört, empfiehlt Eltern und Pädagogen, Kindern schon vor der Schule mit dem Wassertrinken als Maßnahme gegen den Durst anzugewöhnen.
"Energiearme Getränke wie Wasser, Früchtetees oder Saftschorle mit wenig Saft sind gesündere Durstlöscher als Softdrinks oder Fruchtsäfte", so der Münchner Ernährungsexperte.
Erfolg hätte bisher das Deutschland-weite Programm Tigerkids gezeigt, bei dem Kindern in Tageseinrichtungen häufig Trinkwasser angeboten wurde. "Die im Kindergarten erlernte Gewohnheit übernehmen die teilnehmenden Kinder auch zuhause und waren nach einem Jahr weniger übergewichtig als Kinder, die nicht am Programm teilnahmen", berichtet Koletzko.
Die Installation von Wasser-Trinkbrunnen sei besonders auch in Schulen ratsam. "Mit minimalem Aufwand und kann die Schule so ihrer Aufgabe nachkommen, gesundheitsförderndes Verhalten zu vermitteln." (pte)
IFEMEDI, Institut für ernährungsmedizinische Information
Aktualisierung: 10.03.2010
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