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Verletzungen richtig versorgen

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Kleine Verletzungen der Haut gehören zum Alltag dazu. Sei es ein Schnitt mit dem Küchenmesser, ein Schürfwunde nach einem Sturz oder ein Piekser beim Rosenschneiden - die richtige Wundversorgung ist wichtig. (Viel Spaß 24.3.10, S. 42/43)
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Widerstandsfähige Haut

Die Haut ist mit zwei Quadratmetern flächenmäßig das größte und auch das schwerste (ca. zehn Kilogramm) Organ des Menschen. Sie dient dem Schutz vor Umwelteinflüssen und hilft, die Körpertemperatur zu halten.
Auch zeigt sie die Gefühle, wenn man z.B. errötet, und ist auch am Stoffwechsel und der Immunabwehr beteiligt. Aufgebaut ist sie von außen nach innen aus der Oberhaut (Epidermis) mit ihrer Hornschicht.
Die folgende Lederhaut (Dermis) besteht vorwiegend aus Bindegewebsfasern. Hier liegen die Haarwurzeln und beginnen die Talg- und Schweißdrüsen. Außerdem befindet sich hier die für die Temperaturregelung wichtige glatte Muskulatur.
In der Unterhaut (Subcutis) sind die größeren Blutgefäße, die Nervenfasern, Sinneszellen für Druckreize, Fettzellen und lockeres Bindegewebe. Die Hautzellen werden im Laufe von 27 Tagen komplett erneuert und die alten abgestoßen.
Verletzungen der obersten Hautschicht sind zumeist unkompliziert. Sind tiefere Hautschichten oder Nerven verletzt, sollte man zum Arzt gehen.
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