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Die Ringelblume

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Weitere Anwendungen und Zubereitungen

Ein weiterer Effekt der Ringelblume ist die Beschleunigung des Wundverschlusses, indem sie im Blut die Bildung von Gerüststoffen unterstützt, die zum Aufbau der Wundkruste benötigt werden.
Weiterhin wirkt die Ringelblume antibiotisch auf zahlreiche Pilze und Viren, so dass bei Lippenherpes, Aphthen und Fußpilz auf jeden Fall eine Anwendung von Ringelblumenblüten in Frage kommt. Ähnliches gilt auch für Venenerkrankungen wie Krampfadern, Venenentzündungen sowie auch für Hämorrhoiden.
Zu den weiteren Spezialanwendungen der Ringelblume gehört schließlich auch das Wundliegen, der so genannte Dekubitus, eine schmerzhafte Erkrankung, unter der bettlägerige Patienten häufig zu leiden haben.
Da die Kernwirkstoffe der Ringelblumenblüten nur in Fett und Alkohol löslich sind, ist die Salbe die typische Anwendungsform. Nach Kneipp werden dazu 200 g frische Ringelblumenblüten mit 150 ml 90%igem Alkohol und 5 ml 10%igem Ammoniak in einem verschlossenen Glas zwölf Stunden stehen gelassen.
Die Blüten ziehen den Alkohol und bilden eine nasse, orangenfarbene Masse, die dann in 1000 g geschmolzener Wachssalbe eingetragen wird und sechs Stunden im Backofen bei 60 Grad Celsius stehen muss.
Diese Salbe ist ideal bei der äußerlichen Anwendung, da sie einen besonders hohen Anteil an ätherischen Ölen hat. Es gibt in der Apotheke natürlich auch Fertigarzneimittel mit Ringelblumenextrakt.
IFEMEDI, Institut für ernährungsmedizinische Information Aktualisierung: 29.03.2010
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