Nicht nur zur Heilung, sondern auch für die Schönheit wird seit eh und je die Wirkung der Pflanzen genutzt. Moderne Kosmetika greifen auf dieses Wissen zurück. Haut und Haare profitieren davon. (Laura 11.5.10, S. 18 - 20)
Arnika und Kamille
Die knallgelbe Arnika galt bereits im Mittelalter als bekannte Wundheilpflanze. Ihr Öl wirkt entzündungshemmend sowie schmerzlindernd und wird zur Behandlung von Blutergüssen oder Quetschungen eingesetzt.
Sportler massieren mit Arnikaöl ihre Muskulatur ein. Wegen seiner durchblutungsfördernden Eigenschaften wird es aber auch zur Behandlung von Cellulite verwendet.
In ganz Europa ist die Kamille seit Langem eine der beliebtesten Heilpflanzen. Ihre Blütenextrakte entspannen und lindern. So ist sie gut bei unreiner und fettiger Haut, und auch in der Haarpflege wird die kleine Blüte eingesetzt.
In Shampoos beruhigt sie die empfindliche Kopfhaut, in Spülungen zaubert sie durch ihre leicht aufhellende Wirkung Reflexe in blondes Haar.