Forscher suchen Allergieauslöser im Wein
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Ungetrübter Weingenuss als Ziel
Die Untersuchungen der Wissenschaftler sind noch nicht abgeschlossen. "Sicher ist, dass es die Weinallergie gibt. In der Literatur wird nur von einzelnen Personen berichtet, die allergische Symptome aufweisen.
Der Genuss von Wein scheint daher insgesamt gesundheitlich unbedenklich zu sein. Wir versuchen nun herauszufinden, wie ausgeprägt eine Weinallergie ist. Das Ausmaß wird zurzeit in einer Umfrageaktion erfasst", erklärt Decker.
Die Forscher hoffen, die Allergene im Wein genau zu identifizieren. "Proteine im Wein können entweder natürlicherweise aus den Trauben stammen oder beim Prozess der Bearbeitung miteingebracht werden. Wenn wir die Allergene identifiziert haben, werden wir untersuchen, wie wir diese wiederum aus dem Wein herausziehen können", so Decker.
Bis dahin sollten vor allem Nahrungsmittelallergiker vorsichtig sein und bei Anzeichen wie Rötungen, Atemschwierigkeiten und Kratzen eine Allergie in Betracht ziehen. "Wer nach der dritten Flasche jedoch über Kopfschmerzen klagt, kann sicher sein, das kommt vom Alkohol und ist keine Weinallergie", scherzt Decker. (pte)
IFEMEDI, Institut für ernährungsmedizinische Information
Aktualisierung: 19.05.2010
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