Wirksame Heilpflanzen
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Streicheleinheit für gestresste Nerven
Wenn alles an einem zurrt und herumzerrt, man nicht weiß wo einem der Kopf steht, dann sollen diese Kräuter der Seele gut tun:
- Lavendel tröstet mit seinem beruhigenden Duft angeblich über Seelenschmerzen hinweg. Stets ein mit Lavendelblüten gefülltes Säckchen oder ein Fläschchen Lavendelöl mitnehmen und bei innerer Anspannung daran riechen. Das kann Verkrampfungen lösen, Ängste vertreiben und die Ausschüttung des Glückshormons Serotonin anregen. In der Duftlampe soll Lavendel sanften Schlummer schenken.
- Rosmarin regt den Organismus an, macht bei Müdigkeit munter und kann ein angegriffenes Nervenkostüm stärken. Einen Teelöffel Rosmarinnadeln (gut waschen) mit einem Viertelliter Wasser aufkochen, sofort durchseihen, lauwarm trinken. Man kann sich auch morgens die Fußsohlen mit Rosmarinöl einreiben.
- Baldrian soll innere Unruhe, nervöses Herzklopfen sowie Schlafstörungen lindern. Einen Teelöffel getrocknete Wurzel mit einer Tasse kochendem Wasser überbrühen, zehn Minuten ziehen lassen.
Wenn der Kopf schmerzt und der Bauch drückt sind oftmals fixe Helfer gefragt. Folgende Kräuter haben sich schon seit langem bewährt:
- Rosen enthalten in jedem Blütenblatt 14 ätherische Öle. Zahn- und Ohrenschmerz bekämpft etwas Rosenwein. Einen Viertelliter Rotwein aufkochen, einen Esslöffel getrocknete Blüten zugeben und 15 Minuten ziehen lassen. Das Ganze dann schluckweise zu sich nehmen.
- Pfefferminze, als Öl auf Stirn, Schläfen und Nacken gerieben, soll ein guter Schmerzkiller sein. In Teeform vertreibt das mentholhaltige Kraut Bauchgrimmen und Übelkeit. Seine Gerbstoffe bekämpfen Bakterien und können Durchfall verhindern.
- Bockshornklee soll Nervenschmerzen und Ischiasbeschwerden in Schach halten. 100 Gramm Samen mit etwas Wasser weich kochen, auf ein Tuch streichen und dieses auflegen.
IFEMEDI, Institut für ernährungsmedizinische Information
Aktualisierung: 26.05.2010
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