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Blüten mit gesunder Wirkung

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Malve und Kornblume

Im Mittelalter gehörte die Malve zu den wichtigsten Heilpflanzen, heute wird sie nur noch selten für medizinische Zwecken verwendet. Dabei enthält sie zum Beispiel Schleimstoffe, die Reizhusten lindern können.
Als Hustensaft kann nur ein Kaltauszug der Malve verwendet werden. Dafür abends zwei Teelöffel getrocknete Malve mit 250 ml kaltem Wasser übergießen. Damit die ätherischen Öle nicht entweichen, Sud zudecken. Über Nacht stehen lassen, dann abseihen, vorsichtig auf Trinktemperatur erwärmen und in kleinen Schlucken zu sich nehmen.
Die blaue Kornblume wurde als Ackerunkraut so intensiv bekämpft, dass sie fast ausgestorben wäre. Heutzutage darf man sie nicht mehr wild pflücken, aber man bekommt sie getrocknet zum Beispiel aus der Apotheke. Die bitter- und gerbstoffhaltigen Blüten regen unter anderem die Gallenproduktion an.
Bei Verdauungsproblemen kann man je eine Tasse des Tees vor den Mahlzeiten zu sich nehmen. Dazu einen Esslöffel Blüten mit einem Viertelliter kochendem Wasser übergießen, zehn Minuten ziehen lassen, dann abseihen.
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