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Die sechs größten Zahn-Irrtümer

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Einfluss der Ernährung

Mythos 4: Osteoporose schadet nur Rücken und Hüfte
Osteoporose kann auch das Ende von Zähnen bedeuten. Denn der Gesichtsknochen, der die Zähne zusammenhält, kann ebenso brüchig werden. "Damit macht sich fehlendes Kalzium, Vitamin D und K in der Ernährung auch im Kiefer bemerkbar", so Palmer.
Um den Mundraum und seine tragenden Strukturen in Schwung zu halten, ist eine ausgewogene Ernährung unverzichtbar, denn Kiefer, Zahnfleisch, Lippen und Gaumen erneuern sich das ganze Leben lang.
Mythos 5: Dritte Zähne verbessern die Ernährung
Ähnlich wie Zahnschmerzen wegen Karies wirkt sich auch ein künstliches Gebiss aus, das schlecht passt und daher schmerzt. Ältere Menschen, die davon betroffen sind, werden automatisch Essen bevorzugen, das sie wenig kauen müssen.
"Da steigt die Versuchung, zum Kuchen oder Süßgebäck zu greifen. Träger dritter Zähne sollten daher darauf pochen, dass ihr Gebiss gut sitzt. Zudem ist gesunde Ernährung und ausreichend Flüssigkeit weiter wichtig", so Palmer.
Mythos 6: Karies ist kein Thema für Erwachsene
Obwohl der "süße Zahn" nach der Jugend etwas schwindet, ist nur ein Prozent der Erwachsenen kariesfrei. Problematisch sind hier besonders der Zahnfleischrückgang, der Wurzelkaries begünstigt, sowie fehlender Speichel, der sonst den Mund reinigt.
"Auch Antidepressiva, Harntreiber, Antihistaminika und Beruhigungsmittel trocknen den Mund aus. Wer diese einnimmt, sollte häufiger Wasser trinken", rät Palmer. Besonderes Augenmerk auf die Zähne sei auch bei chronischen Krankheiten wie Diabetes zu raten. (pte)
IFEMEDI, Institut für ernährungsmedizinische Information Aktualisierung: 11.08.2010
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