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Gegen das große Niesen

Birkenpollen, Foto: Curazink
Die Heuschnupfen-Saison ist wieder im Gange. Neben den klassischen Anti-Allergie-Arzneien können auch sanfte Mittel und einfache Verhaltensregeln helfen, die Beschwerden einzudämmen. (Freundin 23.3.11, S. 124 - 129)
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Aus der Schulmedizin

Mastzellstabilisatoren verhindern mit Cromoglicinsäure das Ausschütten von Histamin. Ist der Stoff bereits im Körper, reduzieren Antihistaminika seine Folgen.
Die neueren Wirkstoffe wie Loratadin, Cetirizin oder Azelastin sollen nicht mehr müde machen. Nicht jeder spricht auf jeden Stoff gleich gut an, man sollte testen, was einem am besten hilft.
Die klassische Methode, Allergien loszuwerden, ist die spezifische Immuntherapie, bei der der Patient über drei Jahre das Allergen in steigender Dosis gespritzt bekommt. Der Körper kann sich so an den Stoff gewöhnen.
Aber auch alternative Methoden sollen erfolgreich sein: "So zeigt sich immer wieder, dass die Homöopathie, Akupunktur oder auch eine Darmsanierung Allergien effektiv bekämpfen kann", sagt der Heilpraktiker und Apotheker Dr. Oliver Ploss aus Ibbenbühren.
Gräser-Allergiker haben Glück: Für sie gibt es eine Impftablette, durch die die Beschwerden verschwinden sollen. Man muss sie drei Jahre lang täglich nehmen. Die Methode gilt nach Studien als äußerst wirksam.
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