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Schnelle Tests für zu Hause

Foto: bilderbox.com
Statt jedes Mal 10 Euro Praxisgebühr zu zahlen und dann noch Warteschlangen in Kauf zu nehmen, werden vermehrt Heimtests aus der Apotheke erworben. Folgendes sollte man über die Tests wissen. (Freizeit für uns 1.5.11, S. 14/15)
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Diabetes, Venen und Scheideninfektion

Zur Früherkennung von Diabetes werden in der Apotheke zwei Testmethoden angeboten: Harnteststreifen und Blutzuckerteststreifen.
Das sagt Claudia Schaa, Apothekerin und Gesundheitswissenschaftlerin zu den Diabetes-Tests: Harnteststreifen sind in der Früherkennung sinnvoll, für die Kontrolle jedoch ungeeignet.
Man sollte dabei beachten, dass die Messung recht ungenau ist. Genauere und verlässlichere Ergebnisse können Blutzuckerteststreifen liefern. Werte über 100 mg/dl (nüchtern) oder 140 mg/dl (nach dem Essen) können auf Diabetes hinweisen.
Bei einem Venentest wird mit einem Spezialgerät die Blutmenge in den Venen nach kurzer Belastung gemessen. Offenbar bringt der Apothekentest oftmals falsche Ergebnisse.
Ein aussagekräftiger Venentest sollte daher besser von einem Arzt durchgeführt werden.
Tests zur Abklärung einer Scheideninfektion können mit der Bestimmung des pH-Wertes arbeiten. Darüber kann man die Art der Infektion erkennen.
Liegt eine Pilzinfektion vor, können oftmals rezeptfreie Mittel helfen. Sind die Ursachen aber Bakterien oder Parasiten, sollte man unbedingt den Arzt konsultieren. Ratschlag: Bakterielle Infektionen nicht auf die leichte Schulter nehmen.
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