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10. Mai: Tag gegen den Schlaganfall

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Warnsignale erkennen und handeln

In vielen Fällen kündigt sich ein Schlaganfall an. Vorübergehende Seh- oder Sprachstörungen, kurzzeitige halbseitige Muskelschwäche oder Taubheitsgefühle, Orientierungs- und Gleichgewichtsstörungen oder Schwindelanfälle sind mögliche Warnsignale.
Diese Warnsignale, zu denen auch erstmals auftretende extrem starke Kopfschmerzen gehören, sollten nicht ignoriert, sondern ärztlich abgeklärt werden. So ist eine frühzeitige Behandlung möglich - und ein Schlaganfall lässt sich häufig abwenden.
Das Risiko für einen Schlaganfall steigt mit zunehmendem Alter. Allerdings gibt es auch weitere Risikofaktoren: Neben Bluthochdruck, Diabetes und Fettstoffwechselstörungen sind dies Übergewicht, Bewegungsmangel und Rauchen.
Neben ausreichend Bewegung und einer gesunden, abwechslungsreichen Ernährung sollte man zur Vorbeugung nicht rauchen sowie den Blutdruck und die Blutwerte regelmäßig kontrollieren lassen.
Gibt es Anzeichen für einen Schlaganfall, so sollte man schnellstmöglich den Notarzt rufen, damit der Patient ins Krankenhaus kommt und entsprechend behandelt wird. Nur eine schnelle Diagnose und Behandlung kann schwerwiegende Gehirnschäden verhindern. Jede Minute zählt!
Einen Anfall kann man u.a. so erkennen:
  • Bitten Sie die Person zu lächeln. Bleibt das Gesicht einseitig verzogen?
  • Kann sie einfache Sätze nicht korrekt wiederholen?
  • Gibt es Probleme, beide Arme mit den Handflächen nach oben zu heben?
Die Warnzeichen:
  • Plötzlich auftretende stechende Kopfschmerzen.
  • Bewusstseins- und/oder Gleichgewichtsstörungen.
  • Taubheitsgefühl.
  • Schmerzen in einer Körperhälfte.
  • (Einseitige) Lähmung.
  • Verwaschene Aussprache.
  • Sehstörung / Gesichtsfeldausfall / Sehen von Doppelbildern.
  • Der Mund bleibt offen / ein Mundwinkel hängt herunter.
  • Gangunsicherheit.
  • Schluckstörung.
  • Inkontinenz.
  • Hörverlust.
  • Verwirrtheit.
Bis zum Eintreffen des Notarztes:
  • Atemwege freihalten.
  • Puls und Herzschlag kontrollieren.
  • Zahnprothesen herausnehmen.
  • Enge Kleidung lockern.
  • Fenster öffnen.
  • Für Ruhe sorgen.
  • Notieren, wann welche Symptome aufgetreten sind.
  • Ist der Betroffene wach, sollte er auf dem Rücken liegen, Kopf und Schultern leicht erhöht. So wird der Blutdruck im Kopf ein wenig gesenkt.
IFEMEDI, Institut für ernährungsmedizinische Information Aktualisierung: 02.05.2011
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