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12. Mai: Internationaler CFS-Tag

Foto: bilderbox.com
In vielen Ländern der Welt wird der Geburtstag der englischen Krankenschwester Florence Nightingale, der 12. Mai, zum Anlass genommen, an das Chronische Erschöpfungssyndrom (CFS) zu erinnern. Nightingale litt an einer CFS-artigen Erkrankung.
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Dauerhafte extreme Erschöpfung

In erster Linie äußerst sich das Chronische Erschöpfungssyndrom (Chronic Fatigue Syndrome = CFS) durch eine dauerhafte extreme Erschöpfung. Diese hält mindestens sechs Monate an und führt zu einem deutlichen Leistungsabfall.
Zu den Symptomen zählen auch Kopfschmerzen, ein nicht erholsamer Schlaf, Depressionen und Schwindelgefühl. Betroffen von dem sehr komplexen Krankheitsbild sind in Deutschland schätzungsweise 300.000 Menschen.
Bekannt ist, dass Menschen im Alter zwischen 30 und 45 Jahren am häufigsten an CFS erkranken. Überwiegend sind Frauen betroffen. Aber auch bei Kindern und Jugendlichen kann die dauernde Müdigkeit auftreten.
Das Krankheitsbild, das in Deutschland als Chronisches Erschöpfungssyndrom (CFS) bezeichnet wird, heißt in den USA auch Chronic Fatigue Immune Dysfunction Syndrome (CFIDS), in Großbritannien und Skandinavien wird es als Myalgische Enzephalomyelitis (ME) bezeichnet. Die Weltgesundheitsorganisation klassifiziert CFS als neurologische Erkrankung.
Für die lähmende geistige und körperliche Erschöpfung lässt sich meist keine physische Ursache finden. Gleichzeitig ist die chronische Müdigkeit so stark, dass sie den Betroffenen in seinem Alltag stark behindert, ihn sogar ans Bett fesseln kann.
Problematisch - und das nicht nur für die Betroffenen - ist, dass das CFS eine gewissermaßen "unsichtbare Krankheit" ist, die die Mediziner weder mit Labortests noch mit anderen objektiven Markern nachweisen können.
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