Herbstfit mit Tee
In der kalten Jahreszeit haben Bakterien und Viren oftmals leichtes Spiel mit einem angeschlagenen Immunsystem. Doch mit der schon seit langem bekannten Heilkraft von Tee kann man der Abwehr unter die Arme greifen und gesund durch dem Herbst kommen. (Alles für die Frau 4.10.11, S 32/33)
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Wirkweise und Thymian
Es sind beim Tee nicht nur die Inhaltsstoffe, die der Gesundheit Gutes tun können - auch das Ritual selbst kann das Wohlbefinden fördern. Tee gilt als eine der ältesten Formen der Medizin. Gerade bei schleimstoffhaltigen Heilpflanzen gegen Halsweh und Husten kann die Wirkung schon direkt beim Schlucken einsetzen.
Der warme Dampf befeuchtet zudem die Schleimhäute. Tee sollte daher immer schön langsam getrunken werden. Die Minuten, die man für die Zubereitung, das Warten und letztlich auch das Trinken benötigt, können den Heilprozess unterstützen.
Denn die Zeit, in der man sich bewusst der Gesundheit und Genesung widmet, gilt als wichtig. Außerdem kann die warme Tasse in der Hand Geborgenheit vermitteln und auf diese Weise einen positiven Effekt ausüben.
Viel zu trinken ist eigentlich nahezu immer gut - bei einer Erkältungskrankheit jedoch noch mehr. Erreger können auf diese Weise besser ausgeschwemmt werden und die Schleimhäute bleiben feucht. Nicht zuletzt verliert der Körper durch Fieber viel Flüssigkeit.
In diesen Fällen gilt Tee als nahezu ideale Arznei, da dem Organismus Tasse für Tasse Flüssigkeit zugeführt wird.
Die Atmungsorgane gelten als Spezialgebiet des Thymians, der über antibiotische und entzündungshemmende Eigenschaften verfügt. Bei Heiserkeit einen Teelöffel Kraut (Apotheke) mit einem Viertelliter Wasser überbrühen, nach fünf Minuten abseihen und trinken.
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