Nicht nur Jugendliche stehen oft ratlos vor dem Spiegel und leiden unter unreiner Haut, auch Erwachsene können bis ins hohe Alter betroffen sein. Um sie loszuwerden, muss man einiges beachten.
Wie entstehen Mitesser?
Die Haut besteht aus drei Schichten, von denen die mittlere Schicht als Lederhaut bezeichnet wird. In dieser Lederhaut befinden sich Drüsen, die eine fettartige Substanz, den Talg, produzieren.
Diese Substanz ist für den Schutz der Haut notwendig. Durch kleine Kanäle gelangt der Talg an die Oberfläche der Haut und fließt dort durch natürliche Weise ab.
Verstopfen diese Kanäle, zum Beispiel durch Schmutzpartikel, die von der Haut in die Kanäle gelangen, oder durch die Ansammlung abgestorbener Zellen, die normalerweise durch die Talgkanäle abtransportiert werden sollen, dann bildet sich ein Pfropf, unter dem sich Talg ansammelt.
Ein Mitesser ist entstanden. Da in dem Pfropf auch Melanin eingelagert ist, das mit dem Sauerstoff der Luft chemisch reagiert, erscheint der Mitesser oft schwarz eingefärbt. Da die Anzahl der Talgdrüsen auf der Haut unterschiedlich ist, ist auch die Verteilung der Mitesser unterschiedlich.
Im Gesicht, am Dekolleté oder auf dem Rücken ist die Anzahl der Talgdrüsen sehr hoch, sodass hier auch die meisten Mitesser auftreten. Die Mitesser, medizinisch als Komedonen bezeichnet, können sich durch eindringende Bakterien sehr schnell entzünden.
Dann entstehen die Pickel, also eitergefüllte Bläschen oder Pusteln. Je nach Schwere der Entzündung können auch zusammenfließende Abszesse oder Karbunkel entstehen, die nach dem Abheilen der Entzündung zu den gefürchteten Narben führen können.
Leider gibt es nicht nur eine Ursache für die Verstopfung der Talgdrüsen, so dass diese leicht bekämpft werden könnten. Meist sind es mehrere Faktoren, die sich gegenseitig verstärken. Das männliche Geschlechtshormon, das Testosteron, das auch in geringerer Menge vom weiblichen Körper gebildet wird, kann eine der Ursachen für Mitesser sein.