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Homöopathisch durch die Schwangerschaft

Foto: bilderbox.com
Viele werdende Mütter wollen sicher sein, dass ihnen und dem heranwachsendem Kind keine Nebenwirkungen durch Medikamenteneinnahme drohen. Daher setzen viele Schwangere auf die Heilkraft der Globuli. (Natürlich gesund & munter 15.12.11, S. 26/27)
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Potenz und Sodbrennen

Homöopathische Arzneien scheinen erfahrungsgemäß in der Zeit der Schwangerschaft bei Erkrankungen wie Infekten oder schwangerschaftsbedingten Beschwerden effektiv und bei richtiger Verwendung nebenwirkungsfrei helfen zu können.
Dazu sollte man schon die richtige Potenz sorgfältig auswählen: Tiefe Potenzen (D3 oder D4) sollte man wegen möglicher toxischer oder allergischer Nebenwirkungen meiden, während hohe Potenzen (ab D30) offenbar etliche unerwünschte Reaktionen provozieren können.
Die Potenz D12 scheint sich im Rahmen der Schwangerschaft als effektive, sanfte und fehlertolerante homöopathische Potenz etabliert zu haben. Pulsatilla gilt als das Mittel der Wahl, wenn Sodbrennen vor allem durch fette, schwere Speisen, Schweinefleisch oder durch den Genuss sahniger Eiscreme ausgelöst wird.
Auch allgemeine Umstände können auf Pulsatilla hinweisen, zum Beispiel, wenn frische Luft und Bewegung erleichtern, die Betroffenen emotional empfindlich und schnell zu Tränen gerührt sind oder wenn Trost sowie Unterstützung die Stimmung bessern und auch körperliche Beschwerden lindern.
Robinia (Pseudoakazie) wiederum könnte bei Sodbrennen angezeigt sein, wenn sich brennende Schmerzen entlang des gesamten Verdauungstraktes ausbreiten. Nachts, im Liegen oder beim Bücken, geht es schlechter, und an den Zähnen kann sich durch die Säure ein stumpfes Gefühl entwickeln.
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