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Schmackhafte Lebkuchen

Foto: bilderbox.com
Die Advents- und Weihnachtszeit ist auch die Zeit von Gewürzen und speziellen Backwaren. Dazu zählen auch die Lebkuchen, die auf eine lange Tradition zurückblicken können. Bereits in der Antike kannte man mit Honig gebackene Fladen.
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Reiche Vergangenheit

Für viele Menschen sind Lebkuchen das Sinnbild der Weihnachtsbäckerei, sind sie doch reich an Gewürzen und Honig. Wo und wann genau jedoch die Geschichte des Gebäcks beginnt, ist nicht klar.
Allerdings zeigen Grabmalereien der Ägypter und Überlieferungen aus Griechenland und dem alten Rom, dass schon zu dieser Zeit eine Art Brot mit Honig gebacken wurde. Das Wort Lebkuchen geht dann auch auf Laib oder das lateinische "libum" für Fladen zurück.
Das reichhaltige Gebäck soll im weiteren Verlauf der Geschichte den Truppen Dschingis Khans als Wegzehrung gedient haben, war Speise der Götter, Proviant auf dem Weg ins Jenseits sowie Geschenk auf Hochzeiten oder anderen Festen.
Im Mittelalter finden sich vielfältige Lebkuchenrezepte in verschiedenen europäischen Staaten. So z.B. in Belgien, Frankreich, Russland und Deutschland. Nürnberg ist zwar weltweit bekannt für seine Lebkuchen, hat aber wohl nicht den ersten Lebkuchen hervorgebracht.
Für Nürnberg sprach im Mittelalter seine Lage. So war die Stadt ein bedeutender Handelsstützpunkt, weil sich hier gleich mehrere wichtige Handelsstraßen kreuzten - und so vielfältige Güter in der Stadt ankamen. Dazu gehörten natürlich auch die beliebten und begehrten Gewürze.
Zudem war Honig aus den umliegenden Wäldern in der Stadt in großen Mengen vorhanden, womit die Versorgung gleich mit zwei der wichtigsten Zutaten des Lebkuchens sichergestellt war.
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