Gendefekt: Ältere Väter stellen Risiko dar
In Deutschland sind fünf Prozent der Väter bei der Geburt ihres Kindes älter als 50. Wissenschaftler haben jetzt herausgefunden, dass das fortgeschrittene Alter des Vaters mehr Auswirkungen auf die Gesundheit des Kindes hat als bislang angenommen.
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Samenspender über 40 nicht erlaubt
Während Frauen nur bis zu einem gewissen Alter schwanger werden können, sind Männer prinzipiell im Stande ihr ganzes Leben lang Kinder zu zeugen. Mit steigendem Alter der Mutter häufen sich auch Krankheiten wie Trisomie 21.
Während das Risiko bei Müttern im Alter von 25 bei eins zu 1.000 liegt, ist im Alter von 40 jedes hundertste und im Alter von 48 bereits jedes zehnte Kind gefährdet.
Ab Mitte 30 sinkt auch die Qualität der Spermien bei Männern. Laut Aussagen von Experten steigt die Gefahr einer Fehlbildung im Erbgut mit jeder weiteren Zellteilung. Ein 50 Jahre alter Mann hat bereits 600 Zellteilungen hinter sich.
Während es in Deutschland jährlich rund 35.000 Väter über 50 gibt, hat in den USA bereits jedes zehnte Kind einen 50plus-Vater. Dennoch geben 85 Prozent der Männer als optimales Alter die Zeitspanne zwischen 25 und 35 an, welches medizinisch gesehen auch das perfekte Zeugungsalter ist.
Immer mehr Studien zeigen ein erhöhtes Risiko für Gendefekte der Kinder von 50plus-Vätern. Krankheiten wie Autismus, Kleinwüchsigkeit oder Missbildungen häufen sich im Alter. Deswegen gibt es auch bei Samenspendern in vielen Ländern strenge Auflagen und eine Altersbeschränkung von 40 Jahren.
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