Das Herz leistet ununterbrochen seine Arbeit - rund 7000 Liter Blut werden täglich durch den Körper gepumpt, etwa 70mal in der Minute schlägt das Herz eines gesunden Erwachsenen ohne Belastung. Doch mit steigendem Alter wird auch das gesündeste Herz einmal schwach.
Abnutzung und Ermüdung
Etwa 200.000 Menschen werden jährlich mit dem Befund Herzschwäche untersucht. Abnutzungs- und Ermüdungserscheinungen mit zunehmendem Alter, aber auch eine falsche Ernährung, Stress und Hektik fordern ihren Preis - und das häufig am Herzen.
Ein gesundes Herz arbeitet so präzise wie ein Schweizer Uhrwerk: 100.000 Schläge am Tag, mit jedem Zusammenziehen des Herzmuskels werden 70 bis 100 Milliliter Blut in den Körperkreislauf gepumpt. Aber das Herz ist mehr als nur ein Muskel - von jeher gilt es als Sitz der Seele.
Und dies macht Herzerkrankungen so bedrohlich. Herzstolpern, Druck- oder Beklemmungsgefühl und Herzstechen müssen nicht gleich Symptome von lebensbedrohlichen Krankheiten sein. Die Palette der Herzbeschwerden reicht von nicht behandlungsbedürftig bis hin zu sehr gefährlich. Doch wenn das Herz Schwächen zeigt, leidet der Mensch nicht nur körperlich - auch die Angst ist fortan sein Begleiter.