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Haus- und Betriebsapotheke

Foto: Photodisc
Ein Arzneischrank mit häufig benutzten Arznei-, Verband- und Pflegemitteln sollte in jedem Haushalt vorhanden sein. Für Betriebe und Schulen sind entsprechende Verbandskästen sogar vorgeschrieben. Hier erfahren Sie, was hineingehört.
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Das gehört hinein

Im Gegensatz zu Betriebsapotheken gibt es keine gesetzlichen Vorschriften, wie eine Hausapotheke auszustatten ist. Es gibt jedoch Empfehlungen von Experten, an denen man sich orientieren kann.
Für die Zusammenstellung der Verbandsmittel sollte man sich an die kleine Betriebsapotheke halten (DIN 13157). Oft wird dazu geraten, mehrere Dreiecktücher parat zu haben, nicht nur eines.
An Hilfs- und Pflegemitteln sollte man vorrätig haben: ein (quecksilberfreies) Fieberthermometer, eine Splitter-Pinzette, eine Zeckenzange, eine Wärmflasche, zwei Hot-Cold-Packs (wiederverwendbar), eine Einweg-Sofort-Kälte-Kompresse.
Neben den Arzneimitteln, die der Arzt verordnet hat, sollte man ein paar Präparate ständig im Hause haben, um Alltagsbeschwerden selbst behandeln zu können:
  • Schmerz- und Fiebermittel (wenn Kinder im Hause sind, auch in Form von Zäpfchen)
  • Mittel zur Desinfektion von Wunden, z.B. mit PVP-Jod
  • Brand- und Wundgel, Gel zur Behandlung von Sonnenbrand und Insektenstichen
  • Mittel zur Behandlung von Erkältungsbeschwerden und Halsschmerzen
  • Mittel zur Bekämpfung von Verdauungsbeschwerden, Sodbrennen, Verstopfungen und Durchfall, Elektrolyt-Lösung
  • Aktivkohle zum Einsatz bei Vergiftungen (nach Anweisung der Giftnotrufzentrale).
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