Jeder zehnte Deutsche hat Haarausfall. Dabei fallen den Männern zwar mehr Haare aus - die Frauen leiden jedoch stärker unter dem Verlust ihres Kopfschmuckes. Dabei ist nicht nur die Vererbung am Haarausfall schuld.
Gründe für Haarausfall
Haare zu verlieren ist ein völlig normaler Prozess. Ein Haar hat eine Lebensdauer von zwei bis sechs Jahren - danach wird es abgestoßen. Ein Verlust von bis zu hundert Kopfhaaren pro Tag wird von Experten als normal eingestuft. Sind es jedoch über einen längeren Zeitraum mehr als hundert Haare täglich, spricht man von Haarausfall.
Eine gesunde und ausgewogene Ernährung mit genügend Mineralstoffen, Spurenelementen und Vitaminen ist eine wichtige Voraussetzung für einen gleichmäßigen Haarwuchs.
Wichtig für die Haare sind
Zu den Gründen für Haarausfall zählen auch mechanische Belastungen der Haare oder Umwelteinflüsse, wie z.B. Chlorwasser oder starke Sonneneinstrahlung. Auch das Färben und Dauerwellen sind Stress für die Haare, die jedoch nicht ausfallen, sondern durch die Belastung spröde werden und abbrechen.
Einige Erkrankungen wie Magersucht, Schilddrüsenfunktionsstörungen, schwere Nieren- und Lebererkrankungen sowie Diabetes mellitus verursachen häufig Haarausfall. Ebenfalls möglich ist Haarausfall als Nebenwirkung einiger Medikamente (z.B. Gerinnungshemmer, Hormonpräparate, Chemotherapeutika).
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