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gesund leben

Was ist eine Polymyalgia rheumatica?

Foto: Photodisc
Die Polymyalgia rheumatica ist eine schmerzhafte Erkrankung zahlreicher Muskeln, die in Zusammenhang mit anderen entzündlichen Erkrankungen auftritt. Die Erkrankung befällt hauptsächlich Menschen jenseits des 50. Lebensjahres. Die Ursache ist bisher unklar.
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Schmerzhafte Muskelerkrankung

Die Polymyalgia rheumatica ist ein so genanntes Syndrom, d.h. ein Symptomenkomplex, also eine Ansammlung verschiedenartiger Krankheitszeichen.
Die Polymyalgia rheumatica gehört zum "rheumatischen Formenkreis". Es handelt sich um eine schmerzhafte Erkrankung zahlreicher Muskeln. ("Poly-" bedeutet zahlreich, "my-" steht für Muskeln, und "-algie" heißt Schmerz).
Die Erkrankung befällt hauptsächlich Menschen jenseits des 50. Lebensjahres. Die Ursache ist bisher unklar. Sie tritt in Zusammenhang mit anderen rheumatischen Erkrankungen wie z.B. der rheumatoiden Arthritis (Gelenkentzündung), der Riesenzellarteriitis (Arterienentzündung), aber auch bei bösartigen Erkrankungen auf.

Häufigkeit

Etwa 0,1 % der Gesamtbevölkerung, aber 0,5 bis 1 % der über 50jährigen sind von der Erkrankung betroffen. Die Zahl der Neuerkrankungen in Deutschland liegt zwischen 20.000 und 40.000 jährlich. Frauen erkranken zwei- bis dreimal häufiger als Männer.
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