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Hilfen bei ungewollter Schwangerschaft

Foto: bilderbox.com
Sexualität ist kein Computerprogramm. Häufig ist sie gefühlsmäßig auch nicht mit Vernunft und Empfängnisverhütung zu vereinbaren. Es kann daher passieren, dass bei der Verhütung etwas schief geht oder dass gar nicht verhütet wird.
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Höchstens 72 Stunden Zeit

Bei der "Pille danach" und auch der "Spirale danach" handelt es sich nicht um Verhütungsmittel, obwohl sie manchmal dazu gezählt werden. Beide können zum Einsatz kommen, wenn eine Frau befürchtet, ungewollt schwanger zu sein, weil zum Beispiel
  • das Kondom abgerutscht oder gerissen ist,
  • das Diaphragma falsch angewendet wurde oder gerissen ist,
  • die Einnahme der Pille vergessen wurde,
  • starkes Erbrechen oder Durchfall die Wirkung der Pille beeinträchtigt,
  • keine Verhütungsmethode angewendet wurde.
Beide Methoden verhindern die Befruchtung der Eizelle bzw. die Einnistung der Eizelle in die Gebärmutter.
Bei der "Pille danach" handelt es sich um Hormontabletten. Zwei verschiedene Präparate stehen zur Verfügung, die sich durch ihre Hormonzusammensetzung, die mögliche Zeitspanne der Einnahme und ihre Verträglichkeit unterscheiden.
Bei der "Pille danach" mit Gestagen kann bis zu 72 Stunden nach dem Geschlechtsverkehr mit der Einnahme begonnen werden. Zwölf Stunden nach der Einnahme des ersten Dragees wird ein zweites geschluckt.
Bei der Östrogen-Gestagen-Kombination sind vier Dragees in der Packung. Die ersten beiden sollten innerhalb von 48 Stunden nach dem Verkehr eingenommen werden, die zweite Dosis dann zwölf Stunden später.
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