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Nichts geht mehr: Verstopfung

Es zwickt und drückt im Bauch - doch der Gang zur Toilette bleibt erfolglos. Rund zwölf Millionen Deutsche kennen dieses Problem. Mehr oder weniger hartnäckig verweigert der Darm die Arbeit und plagt die Betroffenen mit Verstopfung.
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Stau im Bauch

Etwa jeder vierte Deutsche klagt über zu seltenen oder zu harten Stuhlgang. Im Alter nimmt das Problem mit der Verstopfung noch zu - der Anteil der Betroffenen steigt auf etwa 40 Prozent an. Frauen leiden etwa doppelt so häufig an Verstopfung wie Männer.
Allerdings glauben viele Menschen fälschlicherweise, dass sie an einer Verstopfung leiden, da sie den täglichen Stuhlgang für ein Muss halten. Eine Norm gibt es jedoch nicht - dreimal täglich ist so normal wie alle drei Tage.
Ärzte sprechen aber erst dann von Verstopfung (Obstipation), wenn die Betroffenen weniger als dreimal pro Woche Stuhlgang haben und der Stuhl zudem sehr hart ist, so dass er Schmerzen bereitet.
Eine häufige Ursache von Darmträgheit ist der Mangel von Ballaststoffen in der Nahrung. Die Stuhlportionen werden dadurch so klein, dass sie schlecht entleert werden können. Dem im Darm verbleibenden Stuhl wird immer mehr Wasser entzogen, wodurch er immer härter wird.
Zu den weiteren Ursachen zählen Bewegungsmangel, Sorgen und Stress. Asiatische Völker vermuten im Darm den Sitz der Seele. Und erwiesen ist, dass unbewältigter Kummer sowie Dauerbelastungen das Verdauungssystem praktisch lahm legen können.
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