Rebellion im Darm: Durchfall
Wer verdorbene oder ungewohnte Speisen zu sich nimmt, muss nicht selten mit einer Reaktion des Darms darauf rechnen: Durchfall. Selbst wenn dieser häufig harmlos ist, diktiert er dennoch den Tagesablauf.
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Der Körper wehrt sich
Von Durchfall sprechen die meisten Menschen viel zu früh. Wer einmal zwischendurch flüssigen Stuhl hat, leidet noch längst nicht unter Durchfall.
Davon ist erst dann zu sprechen, wenn an einem Tag mindestens vier solcher dünnflüssiger oder breiförmiger Stuhlgänge auftreten. Medizinisch wird der Durchfall Diarrhöe genannt.
Für den "Durchmarsch" oder "flotten Otto" gibt es verschiedene Ursachen. Dazu zählen Infektionen des Darms, verdorbene oder ungewohnte Speisen, Vergiftung, Alkohol, aber auch Stress oder Angst.
Auch eine allergische Reaktion kann Durchfall auslösen, genauso wie dieser eine Folge von unsachgemäßem Gebrauch von Arzneimitteln sein kann.
In vielen Fällen ist der Durchfall eine reine Abwehrmaßnahme des Körpers. Die unverträglichen Speisen oder Gifte werden im Eiltempo durch den Darm geschleust, um sich von ihnen schnellstmöglich zu befreien.
Die schädlichen Stoffe haben so kaum eine Gelegenheit, den Körper krank zu machen. Auch Krankheitserreger werden auf diese Weise nach außen geführt. Allerdings ist der Darm dann nicht in der Lage, die nötigen Nährstoffe, Salze und Wasser aus dem Nahrungsbrei zurückzugewinnen.
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