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Vorsicht: Zeckengefahr

Foto: Baxter
Von Ende April bis Oktober sind Zecken besonders aktiv. Man hört sie nicht, riecht sie nicht und wenn man sie dann sieht, ist es schon zu spät. Zeckenbisse sind jedoch nicht nur unangenehm, durch sie können auch schwerwiegende Krankheiten übertragen werden.
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Angelockt durch Körperdüfte

Zecken gehören zu den Spinnentieren und leben auf Wiesen, in Mischwäldern, Parkanlagen und auf Sträuchern. Besonders aktiv sind Zecken am Vormittag, am frühen Abend und nachts.
Normalerweise sitzen die Blutsauger regungslos an der Spitze von Gräsern oder anderen Pflanzen, maximal in ein bis anderthalb Meter Höhe. Entgegen landläufiger Meinung lassen sie sich aber nicht wie reifes Obst fallen, sondern müssen abgestreift werden.
Geleitet wird die Zecke durch die Buttersäure, einen Bestandteil des menschlichen Schweißes. Aber auch Körpertemperatur oder Bewegung können ausreichen, um die Zecke zum Angriff zu bewegen.
Die Zecken suchen sich zum Biss meist einen Platz
  • in der Kopfhaut,
  • im Achsel- und Nabelbereich,
  • an den Ohren,
  • den Händen,
  • den Füßen oder
  • in den Beugen.
Mit ihren kräftigen Unterkiefern können sie die Haut durchdringen, um dann mit dem Saugrohr Blut zu tanken.
Zecken, die noch kein Blut gesaugt haben, sind nur rund 2,5 mm groß. Vollgesogen können sie dann die Größe einer Erbse erreichen.
Die am weitesten verbreitete Zeckenart in Europa ist der Gemeine Holzbock (Ixodes ricinus), der vor allem in Baden-Württemberg, Bayern, im Harz, in Österreich und Slowenien vorkommt.
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