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Sonnenschutz für Kinder

Foto: bilderbox.com
Kinderhaut ist in mehrfacher Hinsicht besonders empfindlich und gefährdet. Deshalb muss sie gut vor schädigenden Einflüssen der Sonne geschützt werden. Kleine Kinder dürfen sogar überhaupt nicht in die pralle Sonne.
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Was der Kinderhaut fehlt

Die Sonne regt die Bildung von Vitamin D an, und das ist auch für Kinder wichtig. Doch dafür reichen schon täglich ein paar Minuten indirektes Sonnenlicht aus.
Die erwachsene Haut hat zwei wesentliche Mechanismen, um sich vor UV-Strahlung zu schützen: Die Pigmentierung, also die Bräunung der Haut, und die Ausbildung der so genannten Lichtschwiele.
In den Pigmentzellen der Oberhaut wird der braune Farbstoff Melanin gebildet, der für die Bräunung der Haut sorgt. Allerdings ist dies abhängig vom Hauttyp.
Zusätzlich erhöht sich durch UVB-Strahlung innerhalb von zwei bis drei Wochen die Zellteilung in der Hornhaut. Die dadurch entstehende Verdickung wird als Lichtschwiele bezeichnet.
Bräunung und Lichtschwiele gemeinsam schützen die Hautzellen vor Schäden durch UV-Strahlung. Dabei verschwindet die (unsichtbare, aber wirksamere) Lichtschwiele allerdings schneller als die Bräunung.

Zuviel Sonne schadet Ihrem Kind

Die Lichtschwiele kann jedoch erst im Laufe des zweiten Lebensjahres gebildet werden. Auch die Fähigkeit der Haut zur Bräunung ist bei Kindern noch gering.
Der Säureschutzmantel und die Talgproduktion sind ebenfalls gering. Und die Haut von Säuglingen ist insgesamt zehnmal dünner als die von Erwachsenen.
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