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Gicht (Arthritis urica, "Zipperlein")

Foto: intuitivmedia.de
Gicht ist eine Stoffwechselstörung, bei der das Endprodukt des Purinabbaus, die Harnsäure, im Blut stark vermehrt ist. Die Folge sind Ablagerungen von Harnsäuresalzen im Bewegungsapparat, in den Weichteilen und in den Nieren.
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Was ist "Gicht"?

Gicht ist eine in akuten Schüben oder von Anfang an chronisch verlaufende Stoffwechselstörung, bei der das Endprodukt des Purin- (Eiweiß-) Abbaus, die Harnsäure, im Blut stark vermehrt ist (Hyperurikämie).
Schuld daran ist entweder eine übermäßige Harnsäurebildung oder ein gestörter Harnsäureabbau in den Nieren. Die Folge sind Ablagerungen von Harnsäuresalzen (Uraten) im Bewegungsapparat, in den Weichteilen und in den Nieren.

Häufigkeit

Zum Ausbruch der Erkrankung Gicht muss zu einer genetischen Veranlagung ein Übermaß an purinreicher Nahrung hinzu kommen. Deshalb ist die Gicht in Gebieten mit hohem Lebensstandard (hoher Eiweißaufnahme) wesentlich häufiger anzutreffen als in Entwicklungsländern.
In "Wohlstandsländern" liegt die Erkrankungshäufigkeit bei Männern um 20 %, bei Frauen etwa bei 3 %. Diese Anteile beinhalten auch die Menschen, bei denen sich erhöhte Harnsäurewerte messen lassen, die aber noch keine Gelenkbeschwerden haben.
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