Kortison-Information
Die Therapie mit Kortison hat bei vielen chronischen Erkrankungen einen hohen Stellenwert bekommen und ist heutzutage bei bestimmten Krankheitsbildern unverzichtbar geworden.
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Keine Angst vor Kortison
Bei vielen Patienten löst die Ankündigung einer Kortisonbehandlung zunächst Ängste vor Nebenwirkungen aus. Diese sind jedoch in vielen Fällen unbegründet, weil man heute sehr genau die therapeutisch erforderliche Medikamentendosis bestimmen kann und diese oftmals unterhalb der Nebenwirkungsschwelle liegt.
Kortison (auch Cortison) gehört zur Hormongruppe der Glukokortikoide oder Steroide und ist ein körpereigenes, lebensnotwendiges Hormon. Der menschliche Körper produziert die notwendige Menge in der Nebennierenrinde und gibt das Hormon an die Blutbahn ab, wobei am Morgen die höchsten Dosen erreicht werden.
Kortison wirkt in höheren Dosen stark entzündungshemmend und kann bestimmte Funktionen des Immunsystems unterdrücken. Diese Eigenschaften macht man sich in der medikamentösen Behandlung zunutze.
Aus der Medikamentengruppe der Kortisonpräparate werden unterschiedliche Substanzen verwendet, die sich in der Stärke und ihrem Nebenwirkungsprofil unterscheiden. Welches Präparat bei einem Patienten zum Einsatz kommen sollte, wird der Arzt unter Berücksichtigung der Situation des Patienten individuell festlegen.
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