Lungenkrebs (Bronchialkarzinom)
Das Bronchialkarzinom ist weltweit die häufigste Krebserkrankung. Für etwa 85 % der Bronchialkarzinome wird das Rauchen verantwortlich gemacht. Raucher haben ein bis zu 30fach höheres Risiko, an Lungenkrebs zu erkranken, als Nichtraucher.
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Was ist Lungenkrebs?
Der Lungenkrebs ist eine bösartige Geschwulst, die von der Bronchialschleimhaut der Lungen ausgeht. Mediziner sprechen vom Bronchialkarzinom.
Es gibt verschiedene Unterformen von Lungenkrebs, die sich hinsichtlich des Aufbaus der Krebszellen unterscheiden und unterschiedlich aggressiv sind. Der Lungenkrebs ist weltweit die häufigste Krebserkrankung beim Menschen. Er kann sich aus allen Gewebebestandteilen der Bronchien und der Lunge entwickeln. Er wird häufig erst spät entdeckt und hat insgesamt eine schlechte Prognose.
Häufigkeit
Das Bronchialkarzinom ist die häufigste bösartige Erkrankung der Atmungsorgane, die häufigste Krebserkrankung bei Männern und insgesamt weltweit die häufigste Krebserkrankung. Männer erkranken 5 bis 10mal häufiger als Frauen. Der Anteil der betroffenen Frauen steigt jedoch an und in Deutschland erkranken mittlerweile praktisch ebenso viele Frauen wie Männer. Dies ist darauf zurückzuführen, dass Frauen die Männer nun hinsichtlich des Rauchverhaltens eingeholt haben.
Die Zahl der Neuerkrankungen liegt in Deutschland bei ca. 50.000 pro Jahr; ca. 35.000 Patienten sterben jährlich an Lungenkrebs.
Lungenkrebs tritt hauptsächlich im höheren Lebensalter (zwischen dem 55. und 70. Lebensjahr) auf. Nur etwa 5 % der Lungenkrebs-Patienten sind unter 40 Jahre alt.
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