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Die Paget-Krankheit (Morbus Paget)

Foto: bilderbox.com
Die Paget-Krankheit ist eine örtlich begrenzte Knochenerkrankung. Sie ist gekennzeichnet durch krankhafte Umbauvorgänge des Knochens. Die Paget-Krankheit ist die zweithäufigste Knochenerkrankung nach der Osteoporose.
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Was ist Morbus Paget?

Die Paget-Krankheit ist eine örtlich begrenzte Knochenerkrankung. Sie ist gekennzeichnet durch krankhafte Umbauvorgänge des Knochens:
Einem beschleunigten Knochenabbau folgt quasi überstürzt ein verstärkter Knochenaufbau von minderwertigem Faserknochen ohne ausreichende Einlagerung von Mineralien. Der neu gebildete Knochen ist deformiert, hat eine verminderte Belastbarkeit und neigt deshalb zu Brüchen.

Häufigkeit

In Deutschland rechnet man mit einer jährlichen Neuerkrankungsrate von bis zu 50 Fällen auf 100.000 Einwohner. In der Altersgruppe ab 40 Jahren steigt die Neuerkrankungsrate allerdings auf jährlich bis zu 300 Fälle pro 100.000 Einwohner, es erkranken mehr Männer als Frauen.
Nicht jeder Erkrankte ist allerdings behandlungsbedürftig. In der Mehrzahl der Fälle verläuft der Morbus Paget ohne Krankheitszeichen und wird nur zufällig bei Untersuchungen aus anderem Anlass gefunden.
Die Paget-Krankheit ist die zweithäufigste Knochenerkrankung nach der Osteoporose.
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