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Multiple Sklerose

Foto: pte-online
Die multiple Sklerose ist eine der häufigsten Nervenerkrankungen. In Deutschland leiden etwa 120.000 Menschen daran. Die Erkrankung manifestiert sich meist zwischen dem 20. und 50. Lebensjahr, wobei Frauen etwa doppelt so häufig betroffen sind wie Männer.
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Was ist multiple Sklerose?

Die multiple Sklerose (MS) ist ein meist in Schüben verlaufender Untergang der Nervenhüllen des Zentralnervensystems.
An zahlreichen ("multiplen") Stellen des zentralen Nervensystems - vor allem im Gehirn und im Rückenmark - lösen sich die so genannten Markscheiden, die die Nerven umhüllen, auf. Sie werden durch bindegewebige, verhärtete Narben ersetzt (Sklerose).

Vorkommen und Häufigkeit

Die multiple Sklerose ist eine der häufigsten Nervenerkrankungen. In Deutschland leiden etwa 120.000 Menschen daran. Die Erkrankung manifestiert sich meist zwischen dem 20. und 50. Lebensjahr, wobei Frauen etwa doppelt so häufig betroffen sind wie Männer. Eine gewisse erbliche Vorbelastung scheint eine Rolle zu spielen, denn Angehörige eines MS-Kranken haben ein erhöhtes Erkrankungsrisiko.
Auffällig ist ein Nord-Süd-Gefälle der Erkrankungshäufigkeit: Das Risiko, an MS zu erkranken, ist in Nordeuropa und im Norden Amerikas höher als in den jeweils südlichen Regionen. Ganz allgemein tritt die MS in Äquatornähe seltener auf.
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